Geburtstagsparty im Flüchtlingsheim + Flüchtlingsprobleme / myTagebuch-Adventskalender, Tür 21: Ängste zum Ankreuzen

Heute passt das aktuelle Stöckchen wiedermal perfekt, Fundsachen hat da eine super Hand. Manchmal dachte ich schon fast an Gedankenübertragung *grins*.
Vorab aber noch zwei kurze Blöcke, die hab ich gestern vergessen aufzuschreiben:

Am Montag hatte ich plötzlich eine Reservierungsbestätigung für ein Hotel in Bremen im Posteingang. Ehm, klar letztes Jahr um diese Zeit war ich ja tatsächlich in Bremen und ja es war genau dieses Hotel. Aber dieses Jahr schaffen wir es leider nicht nach Bremen. Ich würde rabi dort gerne nochmal treffen, aber diese Hotelreservierung ist definitiv nicht meine! Bei sowas geht mein Puls immer etwas hoch, hat da evtl. jemand meine Daten und meine Identität missbraucht? Hab dann gleich dort im Hotel angerufen, hat sich dann auch schnell aufgelöst. Offenbar hat jemand mit dem gleichen Nachnamen für die Nacht vom 19.12. auf den 20.12. dort ein Zimmer reserviert. Bei der Auswahl im Computer ist dann offenbar etwas schief gelaufen und es wurde fälschlicherweise meine Daten ausgewählt. *uff*, da war ich erleichtert.

Dann hätte ich noch ein gutes Beispiel zu Risikowahrnehmung und tatsächlichem Risiko. Mein Bruder ist bei der Feuerwehr, am Dienstag war er mit Kollegen aber beruflich unterwegs. Schon bei der Hinfahrt stand dieser Tag aber wohl unter einem schlechten Stern. Kurz nach der Autobahnauffahrt wurden sie von den Feuerwehrkammeraden meines Bruders mit dem Löschzug überholt. Ein LKW hatte mal eben einen Baumstamm auf der Autobahn verloren. Auf der Rückfahrt lief es noch schlechter, Handwerker überladen ihre Autos und insbesondere die Anhänger sehr gerne und oft. Tja, ging schief, gleich in der ersten Kurve hatte sich der Anhänger selbstständig gemacht und mal eben das Zugfahrzeug überholt und sich dann für den Graben entschieden. Mein Bruder hatte Glück, er war nicht der Fahrer und es kamen keine Menschen zu Schaden. Aber es wird klar, wo die Risiken des Lebens tatsächlich liegen. Anhänger samt Ladung in den Graben setzen hat bei uns in der Familie übrigens Tradition, das hat bisher jeder irgenwann geschafft. Ich bin die Ausnahme, ich fahre extrem ungern mit Anhänger. Ich parke mit meinem Golf schon sehr ungerne ein. Aber mit so einem 20-Meter-Gespann, ehm, Hölle, da müsste ich glaube ich ziemlich viel Baldrian schlucken um beim Rückwärtsfahren keinen Nervenzusammenbruch zu bekommen *grins*.

Heute war nun die Geburtstagsparty im Flüchtlingsheim zu der wir eingeladen waren. Es war nett, super interessant und für mich gedanklich extrem heilsam. Deshalb lasse ich Euch an diesen Eindrücken natürlich gerne teilhaben. Die Situation dort erinnerte mich sehr stark an meine Zeit im Studentenwohnheim. Das Geburtstagskind hatte in ihrem Zimmer etwas dekoriert und Kuchen auf dem Tisch hergerichtet. Und so saßen wir mit ein paar Frauen vom örtlichen Helferkreis auf dem Sofa. Wir hatten eine Tasse mit kleinen Schokonikoläusen als Geschenk dabei. Das Geburtstagskind befolgt sehr strenge Fastenregeln, nie Alkohol und tierische Produkte sind an manchen Tagen tabu. Sie hat aber trotzdem Sekt angeboten und leckeren Kuchen sogar selbst gebacken. Allerdings hat sie dann von dem Kuchen selbst nix gegessen – ich glaube da muss ich ihr mal ein paar vegane Rezepte geben.

Insgesamt ist so ein Flüchtlingsheim schon ein sehr in sich geschlossener Mikrokosmos. Ich kann das nur jedem empfehlen, besucht mal so eine Flüchtlingsunterkunft in eurer Region. Egal welche politische Haltung ihr dazu habt, es geht nicht darum jemanden umzustimmen und von anderen politischen Meinungen zu überzeugen. Ich finde es nur wichtig sich ein eigenes Bild von den tatsächlichen Problemen zu machen. Gutes Beispiel für den klassischen naiven Gutmenschen, eine der Helferinnen hatte doch tatsächlich unter ihrem Namen den Internetanschluss in der Flüchtlingsunterkunft angemeldet. Jetzt hat sie jede Menge Ärger mit Abmahnanwälten und nen Schaden von ein paar tausend Euro. Die Bewohner versuchen es jetzt nochmal mit einem selbstverwalteten Anschluss, zumindest ein Kabel stifte ich mal als kleine technische Aufbauhilfe. Ja klar, Probleme gibt es dort jede Menge. Die Frauen vom örtlichen Unterstützerkreis fühlen sich da inzwischen auch nicht mehr wirklich gut unterstützt. Was fehlt sind professionelle Sozialarbeiter, nur die fallen eben auch nicht vom Himmel. Es gibt Sozialarbeiterinnen, die haben aber wohl nocht nicht sonderlich viel Erfahrung. Was wohl viel Zeit kostet sind irgendwelches Behördenzeug, z.B. Anträge für Kindergeld oder Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Da muss man sich aber eben sehr gut auskennen, z.B. hätte ich nicht gewusst, das die Versicherung bei einem Praktikum über die Schule läuft.

Unter den Bewohnern gibt es natürlich ebenfalls jede Menge Konflikte, von denen man von aussen nicht wirklich viel mitbekommt. Einer der afganischen Flüchtlinge hat sich in die Tochter einer anderen Flüchtlingsfamilie aus dem Nachbarheim verliebt. Wie bringt man dem aufgebrachten Familienvater jetzt bei, dass er den jungen Mann jetzt nicht verprügeln darf. Ein anderer Flüchtling – angeblich Ex-Polizist – spielt sich im Nachbarheim als Religionswächter auf und bedroht die Mädchen dort, weil sie eben kein Kopftuch tragen. Deshalb wollte die Frauen vom Helferkreis von mir sehr genau wissen, ob es möglich ist ein fremdes Smartphone zu überwachen. Damit hatte der Religionswächter wohl gedroht. Ja sowas ist möglich und nicht sooo aufwendig. Die Polizei ist da wohl schon informiert. Die Probleme halten sich aber alle sehr im Rahmen. Was mir auffällt, die Flüchtlinge und die Helfer werden mit vielen praktischen Problemen doch sehr alleine gelassen. Um bei dem Beispiel zu bleiben, klar muss man da die Polizei einbinden, wenn evtl. eine Straftat im Raum steht. Aber sowas ist aus meiner Sicht ein perfektes Beispiel für eine Konfliktintervention durch professionelle Sozialarbeiter, den praktisch wird die Polizei da wenig ausrichten können. Und ja, wenn es tatsächlich unverbesserliche „Religionswächter“ gibt, die wiederholt Menschen bedrohen, dann hätte ich keine Skrupel und würde sagen: Koffer packen und mit dem nächsten Flieger zurück.

Wichtig, das wäre jetzt mal ein Negativbeispiel, wir sprechen hier über den „Arschlochanteil“, den gibt es in jeder Menschengruppe. Die anderen Bewohner dort sind super nett und freundlich. Mir hat die kleine Party super gefallen, wurmt mich, dass ich für dieses Thema so wenig Zeit habe. Aber zumindest hab ich den Vorsatz, im nächsten Jahr wenigstens ab und an mal etwas zu machen. Und seht es mal so, bei der aktuellen Terror-Angst-Stimmung ist so ein leicht paranoider Spinner wie ich dort nicht an der falschen Stelle. Und verfressen wie ich bin, also der Kuchen war super lecker!

myTagebuch-Adventskalender, Tür 21: Ängste zum Ankreuzen

[ ] Dunkelheit
[X] für immer Single bleiben (aktuell bin ich ja glücklich vergeben, wenn dann wieder Single werden)
[ ] Mutter/Vater werden
[X] ein Kind zur Welt bringen (gut als Mann betrifft mich dieser Punkt eher bei der Ersten Hilfe)
[ ] Ich-selbst-sein vor anderen (och, das klappt inzwischen besser, ich bin zwar etwas verschlossen, aber Angst wäre das jetzt nicht)

[ ] offene Räumen/weite Landschaften
[ ] Enge (ich mag das Gedränge in größeren Menschenansammlungen nicht gerne, aber Angst würde ich es nicht nennen)
[X] Höhen (ich würde gerne mal so eine geführte Klettersteigtour mitmachen, aktuell habe ich vor Höhe sehr großen Respekt und fühle mich etwas unsicher / unwohl)
[X] Hunde (hier ist es auch eher Respekt, gerade als Läufer mag ich das überhaupt nicht, wenn Hundebesitzer ihre Hunde auf mich zulaufen lassen. In der Situation mag ich den Satz „Der tut nix, der will nur spielen…“ eben nicht sooo nett.)
[X] Vögel (auch hier nenne ich es mal Respekt, so ein Mäusebussard hat eine Flüglespannweite von mehr als einem Meter, wenn der der im Tiefflug knapp über einem drüberdonnert werde ich natürlich etwas „ängstlich“…)

[X] Fische (also ich fasse bei uns schon mit den Händen ins Aquarium, aber wenn unsere Antennenwelsdame sich bewegt erschrecke idch doch jedes Mal *grins*)
[X] Spinnen (sagen wir so, bei den großen Spinnen auf der Hand werde ich etwas unruhig *WAAAAAAAAAA* und ich mag große Spinnen nicht so gerne in der Nähe von meinem Bett)
[ ] Blumen oder andere Pflanzen
[ ] Berührt werden
[X] Feuer (ich liebe Feuer, aber ich möchte es kontrollieren können, sollte also nicht zu groß sein)

[X] Tiefe Gewässer (wenn es zu tief wird, ist mir unwohl – zudem ist das Wasser dort dann immer etwas kälter)
[X] Schlangen (zumindest wenn sie groß sind und ich alleine mit ihnen wäre, Schlangen fühlen sich aber toll an!)
[ ] Seide
[ ] das Meer
[ ] Versagen

[ ] Erfolg
[ ] Donner/Blitz
[ ] Frösche/Kröten
[ ] der Vater meines Partners
[ ] die Mutter meines Partners

[ ] Ratten
[X] von weit oben runterspringen
[ ] Schnee
[ ] Regen
[ ] Wind

[X] über (Hänge-)Brücken gehen (ich hab nur immer etwas Angst, ich könnte Ausrüstungsgegestände auf der Brücke verlieren)
[X] Tod
[ ] Himmel
[X] ausgeraubt werden
[X] fallen

[ ] Clowns
[ ] Puppen
[X] Menschenansammlungen (zumindest wenn es zu Gedränge kommt)
[ ] Männer
[ ] Frauen

[ ] Verantwortung tragen
[X] Ärzte (Da geht irgendwie mein Blutdruck immer etwas nach oben. Als Jugendlicher ist mir bei einer Zahnarztbehandlung mal der Kreislauf zusammengebrochen. Die Zahnärztin wollte eigentlich nur mit einer Wasserspritze etwas spülen, weg war ich. Unangenehm dabei, auch diese Zahnarztstühle lassen sich so verstellen, das man die Füsse in Schocklage über den Kopf bekommt – NEIN *urgs*!
[X] Tornados
[X] Hurricanes (nachdem wir an der Nordsee mal einen Orkan mitgemacht haben, mal eine ordentliche Sturmböe abbekommen haben und danach einer älteren Frau Erste Hilfe leisten mussten hab ich vor Naturgewalten ganz allgemein noch mehr Respekt als früher)
[X] unheilbare Krankheiten

[X] Haie (ich möchte zumindest nicht im gleichen Pool mit ihnen schwimmen müssen)
[ ] Freitag der 13.
[ ] Geister
[ ] Armut
[ ] Halloween

[ ] Schule
[ ] Züge
[ ] ungerade Zahlen
[ ] gerade Zahlen
[X] Alleinsein (ich bin gerne alleine, aber ungern einsam)

[X] blind werden
[X] taub werden
[ ] erwachsen werden/sein
[X] gruselige Geräusche in der Nacht (gerade beim Laufen oder Nachtwanderungen erwischt es mich schon ab und an *grins*)
[ ] Bienenstöcke

[ ] Meine Ziele/Wünsche nicht erreichen
[X] Nadeln (das hat sich durchs Blutspenden super normalisiert, aber so ne Biopsie-Nadel *urgs* – bleibt mir weg mit so nem Teil!!!)
[ ] Dinosaurier
[ ] die Fußmatte
[X] hohe Geschwindigkeiten (ich fahre nicht gerne Achterbahn und Motorrad schon garnicht)

[X] kotzen (sowas ist mir peinlich)
[ ] sich verlieben
[ ] Geheimnisse

So, jetzt muss ich zum Ende kommen – ich bin dran mit Kaiserschmarren anbraten…

Angst und Freiheit / myTagebuch-Adventskalender, Tür 19: Was ist in meiner Tasche? Teil 1/3

Gestern Abend haben wir uns bei YouTube eine Video-Serie über eine Schottland-Wanderung im Cairngorm National Park angesehen. Den Trailer binde ich mal hier ein:

Super interessant und spannend…

Danach wollten wir ins Bett gehen, dumm wie ich bin, hab ich nochmal kurz im Internet die Nachrichten geprüft. Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin. Bei den ersten Live-Bildern war uns schnell klar, ja, diesen Weihnachtsmarkt kennen wir. Auf dem waren wir auch schon, ungefähr da wo nun ein LKW steht, haben wir vor ein paar Jahren Bratwurst gegessen und Glühwein getrunken. Das macht einen schon irgendwie ohnmächtig. In Zürich gab es noch eine Schiesserei in einer Moschee, nicht weit von meinem Kunden entfernt. Meine Kollegen dort gehen meist zur Migros Mittagessen und danach gibt es noch einen kleinen Spaziergang. Ein kleiner Park liegt dann schon sehr nah an dieser Moschee. Ah, und in München wurde eine Joggerin sehr brutal überfallen und vergewaltigt. Klar, auch dort muss es natürlich genau meine Trainingsstrecke sein. Das Gelände dort ist sehr unübersichtlich, da hab ich mich schon ein paar mal Nachts verlaufen.

Ich bin sprachlos, echte Angst spüre ich nicht, eher WUT! Allerdings könnte ich gerade nicht sagen auf wen genau ich eigentlich wütend sein könnte. Bleibt also nur, noch offensiver sein Leben zu leben. Wichtige Werte zu betonen und eben FREIHEIT einzufordern aber auch zu gewähren. Noch in der Nacht hat die Polizei hier in der Region als Reaktion auf den Anschlag mit Verkehrskontrollen begonnen, tja, wir haben zwar keinen Weihnachtsmarkt in der Nähe, aber falls sich doch ein Jihadist in unsere Gegend verirrt…

Keine Ahnung was ich da gerade denken oder schreiben soll. Eine Sache bin ich dann gleich jetzt noch angegangen, am 07.01.2017 (Samstag) haben wir unseren Erste Hilfe Auffrischungskurs. Schon der letzte Kurs war rückblickend betrachtet eine mega gute Zeitinvestition!

myTagebuch-Adventskalender, Tür 19: Was ist in meiner Tasche? Teil 1/3

Dieses Stöckchen ist wieder besonders interessant, um ehrlich zu sein frage ich mich oft sogar selbst, was ich den da alles mit mir selbst rumschleppe. Weil ich dieses Stöckchen so besonders interessant finde, teile ich es in drei Teile auf *grins*. Im ersten Teil zeige ich mal den Inhalt meiner Taschen, wobei eine klassische Tasche nutze ich eigentlich überhaupt nicht. Im nächsten Teil räume ich dann mal selbst meinen Koffer aus/ein und im dritten Teil prüfe ich mal noch den Inhalt von meinem Erste Hilfe Set, dass hatte ich bei meinem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit dabei. Gefühlt schleppe ich deutlich zuviel Zeug mit mir rum, bei unserem letzten Hotelaufenthalt hatten Kerstin und ich Schwierigkeiten alles in meinem Golf unterzubringen:
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Gut, ich fange am besten mal klein mit meiner Notebook-Tasche an, die ich beruflich nutze. Das Notebook hab ich mal nicht mit auf das Bild genommen. Ansonsten hab ich gerade folgende Dinge rausgekramt:
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  • Meine Tasche selber, mit vielen kleinen Fächern
  • Ein TAN-Generator
  • Direkt darunter ein RSA-Token, davon habe ich gleich mehrere für unterschiedliche Kunden. Die benötige ich neben einem Passwort um auf die Systeme meiner Kunden zugreifen zu können.
  • Rechts daneben zwei UMTS/LTE-Sticks um mobiles Internet mit meinem Notebook nutzen zu können. Aktuell nutze ich den weissen Stick, der kann LTE. Meist kaufe ich da alle paar Jahr einen neuen, um immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Die Teile kosten nicht viel und für den beruflichen Einsatz ist das ok.
  • Dann kommt eine Restmenge von Soledumkapseln
  • Mein vorheriges Smartphone, falls mein aktuelles kaputt gehen sollte oder ich doch noch eine alte Telefonnummer benötigen sollte.
  • Ein halbleeres Erste Hilfe Miniset, die sterile Wundauflage und die Binde fehlen da, die hab ich mal Kerstins Mutter gegeben.
  • Vier angebrochene Tempo-Päckchen
  • Rechts ein Etui für meine Visitenkarten
  • Darunter mein Reisepass, den benötige ich nur selten.
  • Links unten noch eine Reihe von Stiften, die Stabilo-Dinger nutze ich besonders gerne…

Privat würde ich eher folgende Tasche nutzen, die kann man sehr bequem über der Schulter tragen:
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Die war, selbst für mich überraschend, gerade leer *grins*. Da war nur noch ein weiterer Stabilo-Stift und ein externer WLAN-Adapter drin. Als Computerfreak brauche ich manchmal mehr als einen WLAN-Anschluss gleichzeitig und mit dem Teil kann man wirklich „zaubern“ *grins*.

Türkische Hochzeit, Schlaftag, myTagebuch-Adventskalender, Tür 18: ein Kindheitsstöckchen

Am Samstag haben wohl unsere türkischen Nachbarn geheiratet. Da wir ja öfter mal für längere Zeit nicht da sind, bekommen wir da nicht immer die neuesten „Entwicklungen“ gleich mit. Ich war gerade im Garten um mein Auto zu putzen, das kommt bei mir vielleicht ein oder zwei Mal im Jahr vor. Da merkte ich schon, bei den Nachbarn steht wohl eine Familienfeier an. Kamen immer mehr Leute und Autos, bald war die gesamte Straße voll. Da wollte ich dann nicht mit Lappen und Eimer am Auto rum machen. Das war mir dann zu peinlich und „typisch deutsch“. Die kamen dann noch mit Instrumenten an und dann gab es Party auf der Straße, mit Musik und Tanz *yea*. Hab das mal recherchiert, der Tanz nennt sich Halay und die Instrumente Davul und Zurna. Bei YouTube gibt es da einige Videos:

Ich fand die Musik genial, erinnerte mich etwas an die Samba-Trommeln beim Marathonlaufen *grins*, da kribbelt es dann etwas im Hintern und möchte am liebsten gleich mittanzen. Mit Kerstin und auch beim Weihnachtsessen haben wir dann noch diskutiert, was diese Musik nun mit Samba zu tun hat. Auch das hab ich inzwischen rausgefunden, es ist der 2/4-Takt! Und die Davul, die man da in dem Video sieht ist die Urform unserer modernen Trommel. Mittelalterfeste mag ich ebenfalls sehr gerne, auch da da werden diese Instrumente gerne genutzt. Als kulturhistorischer Transfer hier mal ein Video wo ihr diese Trommel ebenfalls nochmal seht:

Passend dazu gab es heute vegetarische Orient-Burger *grins*. Was mich bei der Hochzeit etwas gestört hatte, war diese mega große türkische Fahne, die einer der Nachbarn auf seinem Autodach angebracht hatte. Derartigen Nationalismus kann ich immer nicht wirklich verstehen. Zumal, das sind eigentlich super gut integrierte Leute. Die sprechen perfekt Deutsch, haben gute Jobs und da trägt auch niemand Kopftuch. Gut, liegt vielleicht an meiner allgemeinen Einstellung, mit Fahnen – egal von welchem Land – hatte ich es noch nie wirklich.

Gestern hatte ich dann einen Schlaftag, da kam ich irgendwie nicht sooo wirklich aus dem Bett. Hab dann mehr oder weniger den Tag im Bett verbracht. Geschlafen und in meinem aktuellen Buch gelesen. Zu einem Tagebucheintrag hatte ich dann keine Lust. Zum kochen auch nicht, deshalb gab es dann Pizza vom Lieferservice (musste ich allerdings selber holen, weil der nicht bis zu unserem Ort liefert *args*).

myTagebuch-Adventskalender, Tür 18: ein Kindheitsstöckchen

1.) Was hast du früher zum Frühstück gegessen?
Oh, so genau weiss ich das garnicht mehr. Eine Zeit lang hab ich gerne Kellogs Frosties gegessen. Das sind Cornflakes mit Zuckerüberzug *upsi*. Oder die Schokopops, aber ehrlich gesagt tue ich mir schwer jezt noch nachzuvollziehen, ob das eher in meiner Jugend oder Kindheit war…

2.) Was hast du als Kind am liebsten getrunken?
Bei uns gab es viel Orangensaft, allerdings auch viel Orangennektar, da hatten wir damals nicht so genau unterschieden.

3.) Warst du eher ein Dreckspatz oder ein Saubermann?
Ganz klar der Dreckspatz, ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen wo man gebadet hat. Also in meiner Kindheit kann ich mich nicht daran erinnern, dass man geduscht hätte. Also in die Badewanne bin ich als Kind nie gerne gegangen…

4.) Was hast du als Kind gemocht, isst es aber heute nicht mehr?
Dinge wie Orangennektar oder Frosties, da geht bei mir gleich die rote ZUCKER-Warnlampe an *grins*.

5.) Was isst du heute und hast es früher nicht gemocht?
Da gibt es nicht viel, viele Lebensmittel die ich heute esse kannte ich in meiner Kindheit überhaupt nicht, die kann ich hier also nicht nennen. Was mir einfällt wären Pilze. Die mag ich heute immer noch nicht wirklich. Als Kind wurde es mir davon allerdings wirklich schlecht. Lag daran, das ich als Kind im Kindergarten mal dazu gezwungen wurde Pilze zu essen. Die Leute dort haben aber gleich den entsprechenden Denkzettel erhalten, die durften im Kindergarten danach die Sauerei aufräumen, das ist ausgleichende Gerechtigkeit.

6.) Wofür ging das meiste Taschengeld drauf?
Hmm, zumindest in meiner Kindheit hatte ich nicht viele Möglichkeiten Geld auszugeben. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich da sehr viel selbst gekauft hätte. Sehr selten sind wir als Kinder mal in die örtliche Bäckerei gegangen um uns Süssigkeiten zu kaufen. In meiner Erinnerung habe ich mir da einmal eine „Negerkuss-Semmel“ gekauft, das ist ein aufgeschnittenes Weizenbrötchen mit Schokokuss darin.

7.) Hast du als Kind gespart?
Ja, Geld das ich zu Weihnachten, Geburtstagen oder zur Kommunion bekommen hatte, kam auf mein Sparbuch…

8.) Womit hast du am liebsten gespielt?
Zuerst mit Playmobil, danach mit Lego und Lego-Technik… damit konnte ich mich stunden- sogar tagelang beschäftigen.

9.) Bist du ein Alete- oder ein Milupakind?
Ohje, ich muss meine Mutti mal danach fragen, ich wüsste es wirklich nicht.

10.) Hast du früher, wenn es Stress gab, deinen großen Bruder/deine große Schwester geholt?
Meine Schwester war jünger als ich, die kam aber auch nicht zu mir, wenn es Ärger gab.

11.) Bist du in den Kindergarten gegangen?
Ja, war ich sogar super gerne… ich erinnere mich heute noch dran, dass ich dort mal einen ziemlich eindrucksvollen großen Turm gebaut habe.

12.) Warst du gut in der Schule?
Gut ich war nie besonders fleißig, Sprachen waren nie mein Ding. Aber größere Schulprobleme hat ich zumindest in der Kindheit nicht.

13.) Hast du manchmal blau gemacht?
Nein, in der Kindheit noch nicht.

14.) Welches waren deine liebsten Hobbies?
Mit Lego spielen! Gelesen hab ich auch, da kann ich mich noch an die TKKG-Bücher erinnern.

15.) Welche Kinderserien hast du geguckt?
Puh, an die Kinderserien erinnere ich mich nicht mehr so genau, aber an „Ein Colt für alle Fälle“:

16.) Wer hat dich am meisten verwöhnt?
Die Oma! Da gab es immer selbstgemachte Pommes aus der Fritteuse…

17.) Was war dein größter Traum?
Könnte ich mich nicht mehr daran erinnern, vermutlich eine noch größere Raumstation von Lego…

18.) Hattest du ein Haustier?
Ja, zuerst eine Schildkröte, danach Meerschweinchen…

19.) Wie stelltest du dir das Erwachsensein vor?
Überhaupt nicht, darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht…

20.) Wurdest du früher in der Schule beklaut?
Nein, sowas gab es bei uns nicht.

21.) Hast du selbst im Laden geklaut?
Nein, auf die Idee wäre ich absolut nicht gekommen.

22.) Bist du immer freiwillig abends ins Bett gegangen?
Gibt es ein Kind das gerne freiwillig ins Bett gegangen ist?

23.) Hast du eine Sportart ausgeübt?
Als Kind nicht, ich bin gerne mit meinem Rad gefahren, aber Sport nein. Als Jugendlicher gab es mal ne kurze Sportphase. Insgesamt war ich damals aber sehr unsportlich.

24.) Gehörtest du einer Kinderbande an?
Nein, nicht wirklich. Wir sind als Schulkinder am Nachmittag ab und an mal zu den Kindern im Nachbarort gewandert – zum „Krieg spielen“…

25.) Hattest du imaginäre Freunde?
Nein.

26.) Hattest du einen „Schwarm“?
Klar die Silke! Bei uns in der Gegend setzt man seinem Schwarm am ersten Mai einen Maibaum. Normalerweise geht man da in den Wald und holt sich eine kleine Birke. Als Kinder hatten wir da natürlich nicht die Möglichkeiten, so hab ich meine „Mini-Birke“ in der Baumschule gekauft, zum einpflanzen. Da war ich damals schon sehr innovativ.

27.) Glaubtest du an den Schwarzen Mann?
Nein. Aber die Geierschlucht fand ich als Kind sehr unheimlich…

28.) Hattest du einen eigenen „Fuhrpark“?
Also Autos von Playmobil hatte ich einige… sogar das Piratenschiff, *yea*. Bei Lego-Technik gab es auch jede Menge Fahrzeuge.

29.) Konntest du teilen?
Nein, da war ich sehr eigenen, was meine Spielsachen anging.

30.) Warst du eine Heulboje?
Nein, als Junge weint man ja nicht…

myTagebuch-Adventskalender, Tür 17 3/4: Wie würdet Ihr das machen?

Bin leider in Eile, heute steht noch das Weihnachtsessen auf dem Plan. Mein Auto hab ich schon geputzt, Geschenk ist eingepackt. Hemd und Hose sind gebügelt, Schuhe geputzt. Jetzt fehlt noch die Weihnachtskarte und dann geht es unter die Dusche…

Trotz wenig Zeit kann ich es trotzdem nicht lassen noch ein kleines Stöckchen-Experiment zu machen. Ich hätte da ein paar Gedanken/Erlebnisse aus den letzten Tage, da würde mich jetzt interessieren wie Ihr das machen würdet, oder wie Ihr das seht.

1. Immer zu Weihnachten gibt es Ärger mit Mutti *grins*
Ich hätte es vorher wissen müssen, genau das gleiche Gespräch hatte ich letztes Jahr und das Jahr davor auch mit meiner Mutti. Immer zu Weihnachten kommt sie irgendwie in eine „komische“ emotionale Schieflage. Mein Gefühl sagt mir, sie fühlt sich zu wenig beachtet und „zu kurz gekommen“. Zunächst muss ich dazu sagen, ja, meine Mutter ist in diesem Jahr tatsächlich zu kurz gekommen. Nur ich kann mich leider nicht klonen, nach dem Tod von Kerstins Papa und der Krebserkrankung von Kerstins Mutter mussten wir da irgendwo Prioritäten setzen. Ich finde wir haben das richtig gemacht. Trotzdem gab es am Telefon heute früh Tränen. Was war da genau der Auslöser? Am zweiten Weihnachtsfeiertag planen Kerstin und ich ein gemeinsames Weihnachtsessen mit unseren „Müttern“. Kerstins Mutter hat im Vorfeld allerdings drum gebeten, dass es dieses Jahr keine Weihnachtsgeschenke gibt. Möglichst keine Weihnachtsstimmung mit Baum und sowas… Kerstins Mutter möchte Gesellschaft aber keine große Weihnachtsfeierei. Das hab ich meiner Mutter auch so weitergegeben, meine Mutter überhört das aber irgendwie. Sie fängt trotzdem bei jedem Telefongespräch wieder von Geschenken an. Als ich dann heute versucht habe ihr das nochmals zu erklären, kam es zu einem kleinen Streit mit Tränen. Da kamen dann Vorhaltungen von ihr nach dem Motto „Und wer nimmt auf mich Rücksicht?„, „Wer frägt danach was ich will?„… hat sie bestimmt nicht so hart gemeint. Trifft bei mir nur gerade auf ohnehin schon blank liegende Nerven. Zuerst unter der Woche nervige Kunden die noch dieses Jahr irgendwas wollen und am Wochenende nervt dann die Verwandtschaft. Da können mir dann eben schon mal – fast – die Nerven durchgehen. Beinahe hätte ich meiner guten Mutti ein: „Könnt ihr mich mit Eurem Weihnachtsscheiss nicht mal ein Jahr lang verschonen!!!„. Ich versuche jedes Jahr Ruhe reinzubekommen, mir persönlich bedeutet Weihnachten nicht wirklich viel. Gleichzeitig merke ich, dass die Verwandtschaft das fast schon als Beleidigung auffasst, wenn man da an Weihnachten nicht mitspielt. Ich weigere mich irgendwie diesen Weihnachtsmarathon Weihnachten, Erster-Weihnachtsfeiertag, Zweiter-Weihnachtsfeiertag länger mitzumachen. Am Ende sitzt man dann mehr im Auto und versucht möglichst alle Termine pünktlich einzuhalten. Sowas hab ich das ganze Jahr mit meinen Kunden. Und für mich als Atheisten erinnert es eher an eine die Perversion der Weihnachtsgeschichte. Maria hat ihr Kind in einem abgelegenen Stall bekommen und nicht beim Shopping oder neben dem großen Weihnachtsfressen mit der Familie. Auf der anderen Seite will ich da nicht der große Egoist sein, der an Weihnachten nur an sich denkt.

Weihnachts-Stöckchen-Frage für Euch:
1.1 Wie findet Ihr da an Weihnachten den passten Kompromiss?
1.2 Oder alles nur Komfortprobleme?

2. Ab zum Wehrdienst mit Euch! – Die Rekruten…
Seit ein paar Wochen laufen auf YouTube „Die Rekruten“:

Am Anfang fand ich das nicht wirklich eine gute Idee, aus Neugierde kucken wir uns die Filmchen aber doch an. Bis jetzt bin ich positiv überrascht. Nur ganz ehrlich, mich würden die Videos eher abschrecken zur Bundeswehr zu gehen. Aus den Videos wird irgendwie nicht klar, wofür diese ganzen Regeln, Vorschriften und Verhaltensweisen gut sein sollen. Für manche Dinge gäbe es ja einen ganz praktischen Hintergrund. Wir haben uns ja solche Fluchtrucksäcke zusammengestellt. Wenn sich ersthaft über den Inhalt für diese berühmten 72 Stunden Gedanken macht, stösst man da ziemlich schnell drauf. Bei ein paar Gegenständen habe ich mich darum sogar für das gleiche Modell wie die Bundeswehr entschlossen. Für meinen Geschmack kommt das in dieser YouTube-Serie aber schon sehr schräg rüber…

Stöckchen-Frage für Euch und mich:
2.1 Wie würdet Ihr die Leute ausbilden, die evtl. mal in einen UN-Einsatz in Mali sollen? Oder in einem Bürgerkriegsland Zivilisten evakuieren müssten?
2.2 Wie würdet Ihr für einen derartigen Beruf Werbung machen?
2.3 Wenn Ihr Euch diese YouTube-Serie ankuckt, was würde Euch bei dieser Art von Grundausbildung am meisten stören?
2.4 Wäre die Bundeswehr was für Euch?
2.5 Norwegen ist in diesem Bereich wohl besonders innovativ, dort gibt es eine geschlechtsneutrale Wehrpflicht. Um sexuelle Belästigungen zu vermeiden teilen sich Frauen und Männer dort die Stube. Was haltet Ihr davon?

So jetzt schreibe ich noch kurz die Weihnachtskarte und hüpfe unter die Dusche…

Bunt gemischt am Freitag + Das Frage 8 Spezialupdate

Die letzte reguläre Arbeitswoche des Jahres, nächste Woche lasse ich die Firma dann schon schön langsam „auslaufen“…

Eigentlich wollten wir heute Abend ins Kino gehen, Kerstin ist aber krank geworden. Deshalb gibt es nun einen ruhigen Abend daheim, tut mir auch mal nicht schlecht. Meine Kunden waren nochmal etwas nervig, aber so insgesamt war es ein ruhiger Tag. Ich Wäsche gemacht, gekocht und war einkaufen. Jetzt kann das Wochenende starten… morgen ist das Weihnachtsessen mit einem Kollegen. Der Kinobesuch wird dann vermutlich am Sonntag nachgeholt. Mal sehen…

myTagebuch-Adventskalender, Tür 16: Bunt gemischtes

1.) Eine Abenteuerreise wartet auf Sie. Was wäre für Sie das absolute Abenteuer?
Oh, da gibt es viele mögliche Reiseziele. Vor ein paar Jahren war es Französisch-Guayana, da bin ich unter anderem durch das folgende Video drauf gekommen. Da gibt es Lodges mitten im Urwald und man dann entsprechende Touren starten:

Für Abenteuer müsste es garnicht sooo weit weg gehen. Sowas hier würde mich ebenfalls gefallen:

Oder noch etwas höher *grins*. Dafür fehlt mir aber die Ausdauer, Ausrüstung und Erfahrung:

Etwas mehr Sonne gäbe es hier in der Negev:

Wenn man schon mal in Israel ist, könnte man in Jerusalem noch den Marathon „mitnehmen“ *grins*:

Also meine Liste mit Zielen für eine Abenteuerreise ist schon ziemlich lang…

2.) Wie halten Sie es mit Geld: Ausgeben oder horten? Opulent oder asketisch?
Mein Weg liegt irgendwo dazwischen. Mein Motto ist „Lebe dein Leben“, dazu gehört es natürlich, dass man sich mal was gönnt und damit auch Geld ausgibt. Gleichzeitig hätte ich natürlich gerne eine gewisse Rücklage für schlechte Zeiten. Askese ist durchaus eine interessante Lebenseinstellung, manchmal ist eben gerade weniger mehr. Also in manchen Bereichen versuche ich durchaus, durch Verzicht mehr vom Leben zu haben. Seit einiger Zeit bin ich auf dem Natur-Trip. Muss es immer das künstliche Luxushotel sein? Lieber eine Nacht im Zelt, oder auch mal komplett ohne? Am Lagerfeuer selbstgekochtes Essen kontra Gourmettempel.

3.) Sie dürften bestimmen, wer eine Spende von 10.000 € bekommt. Wer wäre das und warum?
Also ich würde so eine Summe aufteilen und auf mehrere kleine Hilfsorganisationen verteilen. Aktuell wären das drei Organisationen: Humedica, Zartbitter und die Wau Holland Stiftung…

4.) Für einen Tag dürften Sie in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen. Von wem wüssten Sie gerne, wie sich sein Leben anfühlt?
Puh, gut es muss ja nicht unbedingt ein Mensch sein, den man besonders mag. Von daher bin ich mal böse und wähle Angela Merkel *grins*

5.) Und welches Tier wären Sie gerne, wenn das möglich wäre?
Gut als Nachtmensch wähle ich die Fledermaus…

6.) Hat schon mal ein Traum Ihr Leben beeinflusst?
Gut an meine Träume im Schlaf kann ich mich nicht erinnern, aber meine Tagträume beeinflussen mein Leben ständig…

7.) Lieblingsbücher liest man gerne mehrfach. Welches haben Sie am häufigsten gelesen?
Oh, ähm, das kommt bei mir nicht so oft vor. Ein Buch fällt mir aber ein – „Die Bibel“ von Kernighan und Ritchie: „Programmieren in C“, da hab ich eine deutsche Ausgabe von 1990 *grins*.

8.) Wenn Sie in ein anderes Land fliehen müssten, dessen Sprache Sie nicht sprächen und wo Ihre Berufsausbildung nicht anerkannt würde, mit welchen Fähigkeiten könnten Sie sich den Lebensunterhalt verdienen?
Antwort siehe am Ende des Eintrages…

9.) Welcher Song müsste an Ihrer Beerdigung gespielt werden?
Gut, das überlasse ich den Leuten die zu meiner Beerdigung kommen.

10.) Auf welche fünf Lebensmittel können Sie nicht verzichten?
Oh, ich bin da eigentlich sehr flexibel, solange ich keine Lebensmittel essen muss die ich nicht mag *grins*. Aber Rotwein, ein leckeres Steak und hin und wieder ein Whisky würden mir echt fehlen.

11.) Die Elf ist die Zahl des Narren. Wenn Sie sich denn verkleiden würden, als was würden Sie zum Karneval gehen?
Ehrlich gesagt war ich schon ewig (bestimmt mehr als 20 Jahre) nicht mehr verkleidet. Da es im Fasching kalt werden kann, vielleicht als Bär oder Tiger *grins*…

Das Frage 8 Spezialupdate
*autsch*, böser Fehler, jetzt hab ich doch einfach bei Frage 8 die Antwort von Fundsachen übernommen. Das war so natürlich nicht vorgesehen. Vielleicht eine gute Gelegenheit Euch zu erklären, wie ich diese Stöckchen ausfülle. Meine Tagebucheinträge entstehen gerade auf eine ganze besondere Art. Fundsachen stellt die Stöckchen meist sehr früh am Tag ein. Ich übernehme dann ihren Eintrag komplett in einen, zunächst privaten Eintrag. Das Ausfüllen erledige ich dann über den Tag verteilt, immer mal wieder, wenn eben gerade kein Kunde anruft. Da ist es dann ganz hilfreich, wenn ich die Antwort von Fundsachen nochmals durchlesen kann. Dann überlege ich mir, was ich auf die jeweilige Frage antworten möchte und tausche erst jetzt ihren Text durch meinen. Tja, offenbar haben mich heute meine Kunden zu sehr gestört und mir ist quasi Frage 8 durchgerutscht. Nun aber als Nachtrag natürlich meine Antwort zu Frage 8…

8.) Wenn Sie in ein anderes Land fliehen müssten, dessen Sprache Sie nicht sprächen und wo Ihre Berufsausbildung nicht anerkannt würde, mit welchen Fähigkeiten könnten Sie sich den Lebensunterhalt verdienen?
Hmm, gut ich kenne mich sehr gut mit Technik aus. Wenn es sein muss bin ich kreativ und erfinderisch. Ab und an versuche ich sogar bewusst Fähigkeiten für ein autarkes auf sich gestelltes Leben zu erlernen. Egal ob nun der Anbau von Gemüse, Wasseraufbereitung oder die Stromversorgung. Das würde also auch ohne Sprachkenntnisse halbwegs klappen. Zudem koche ich gerne… was ich noch nicht kann, aber was ich gerne lernen würde ist die Herstellung von Bier oder Wein *grins*. Brot oder Pizza backen trainiere ich dagegen schon ab und an… wenn es in dem anderen Land etwas mit Computer zu tun gibt, würde ich diese Tätigkeit natürlich bevorzugen, damit kenne ich mich am besten aus.

Die Geburtstagseinladung, Kühlschränke und Ärzte

Seit ein paar Wochen halten mich meine Sicherheits-Gedanken ziemlich auf Rotation. Zuerst diese ganzen schlimmen Verbrechen, jetzt kommt noch Silvester. Und gedanklich bin ich schon im Jahr 2017, da steigt wegen der Bundestagswahl im September die Anschlagsgefahr – für mich – nochmal deutlich an. Die Stimmung ist eben gerade sehr aufgeheizt. Dadurch steigt dann eben das Risiko für Anschläge. Gestern Abend bekam ich dann via WhatsApp einen schönen Lichtblick, der meine trüben Gedanken da etwas ausbremst. Die Nachricht kam von einer der jungen Flüchtlingsfrauen hier aus dem Ort. Hat mich so gefreut, deshalb bekommt ihr die mal bis auf ihren Namen unzensiert:

Hallo frau kerstin und Herr Frank wiegtes Ihnen am 21.12.2016 meine Giborstag wenn haben zeit ich lade Ihnen um 16.00 uhr

Klar, da werden wir hingehen. Ich hätte da gerne dieses Jahr mehr gemacht, aber es waren einfach zuviele wichtige Dinge. Da mussten wir Prioritäten setzen und die eigene Familie geht dann eben doch vor. Aber zum Abschluß des Jahres eine nette Gelegenheit und für meine Gedanken die perfekte Ablenkung und Kontrastprogramm. Klar das Deutsch der Nachricht ist noch verbesserungsfähig, aber da höre ich meine ehemaligen Deutschlehrer im Chor schreien: „NEIN! Bitte versuch nie anderen Leuten Nachhilfe in Deutsch zu geben…“ – Sprachen sind nicht wirklich meine Stärke. Mit meinem wichtigsten Rechtschreibtipp: „Schreib die Wörter so, wie es gut aussieht.“, können die Leute bestimmt nichts anfangen. Wozu braucht ein Wort Silben, für mich ist jedes Wort ein Bild. Silbentrennung macht dann ein Puzzel draus *grins*. Ich liebe Regeln und Mathematik, aber mit Rechtschreibregeln stehe ich auf Kriegsfuss. Ist für micht irgendwie nicht logisch… gut in einem Kundenprojekt hab ich mal mit einer Computerlinguistin zusammengearbeitet, die wäre da vermutlich anderer Meinung.

Heute hab ich zur Abwechslung mal einen komplett anderen Tagesablauf. Ich betreue bei einem Kunden eine Umstellung, keine große Sache. Aber bei dieser Umstellung gibt es immer wieder Blöcke mit Wartezeit. Deshalb hab ich mir für heute gleich zwei Stöckchen vorgenommen. Mal sehen wie weit ich komme.

myTagebuch-Adventskalender, Tür 14: Das Kühlschrankstöckchen

Also das Kühlschrankstöckchen hat sich für mich schon gelohnt, bevor ich es überhaupt ausgefüllt habe *grins*. Damit ich Euch Bilder zeigen kann, hatte ich die Kühlschrankreinigung für heute fest eingeplant. Neben dem Kühlschrank hat es das Küchenfenster und die Dunstabzugshaube gleich noch mit erwischt, war wirklich dringend nötig.

1. Was hast Du alles im Kühlschrank?
Aber fangen wir mal mit dem Inhalt des Kühlschranks zu Beginn der Aktion an (wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zur größeren Version):
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Auf dem Bild erkennt man gleich eines unserer größten Probleme in der Küche, bei dem Anblick war ich dann leider etwas genervt / säuerlich. Wir haben ständig mehrere angebrochene Packungen des gleichen Artikels. Da haben wir dann drei Tuben Fenistilgel, 2x Tomatenmark, 2x Sambal Oelek und 2x Zitronensaft. Wie kommt es dazu? Kerstin war dieses Jahr sehr oft für ein paar Wochen bei ihrer Mutter. Da haben wir unseren Bestand an Lebensmittel aufgeteilt und sie hat Teile davon mitgenommen. Aber bei der Rückkehr auch immer wieder Zeug mitgebracht. So hatten wir in Spitzenzeiten 4x Zitronensaft und immer noch 3x Balsamico Essig im Schrank. Gut so schnell geht das ja nicht kaputt.

Noch auf dem Bild sieht man etwas Gemüse, alkoholfreien Punsch, alkoholfreies Pils, ein paar abgelaufene Saucen, Hefe für die Pizza, abgelaufene Butter, Tofu. Ein Thermometer liegt im Kühlschrank, seit Fundsachen über ihren Kühlschrankkauf und die Kühlschranktemperatur geschrieben hatte *grins*.

So, sah der Kühlschrank aus, als ich mit meiner Putzaktion fertig war:
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Danach war ich noch kurz Nachschub besorgen:
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Eigentlich wollte ich Bio-Butter kaufen. Nur irgend jemand hat den gesamten Karton Bio-Butter mit Sahne eingesaut. Das war bestimmt die Frau aus dem Supermarkt von rabi, die hat es inzwischen von Bremen bis hier in den Süden geschafft *grins*.

Das Endergebnis im wieder eingeräumten Zustand:
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Als Vorbereitung für Silvester hab ich schon mal den Sekt, einen Rosewein und einen Weisswein kalt gestellt *grins*.

2. Auf welche Temperatur ist er eingestellt?
Laut Thermometer hat es genau 8 °C, ich habe die höchste Stufe 8 eingestellt. Wirklich empfindliche Dinge wie z.B. Hackfleisch haben wir so gut wie nie im Kühlschrank. Ich würde fast sagen, die meisten Dinge müssten wir nicht mal unbedingt im Kühlschrank lagern. Daher reicht das aus meiner Sicht voll aus…

3. Wie oft putzt Du im Kühlschrank?
Hihihi, *öhm*, *äh*, sagen wir mal so, der Kühlschrank hatte die Reinigung ziemlich nötig und ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich ihn das letzte Mal geputzt habe.

myTagebuch-Adventskalender, Tür 15: Arztbesuche

1. Wie oft gehst Du zum Arzt?
Puh, schwere Frage. Früher war ich so gut wie nie bei einem Arzt. Da gab es dann schon mal ziemlich entsetzte Sätze, wenn ich dann doch mal zum Arzt musste. Inzwischen gehe ich schon zu meiner Hausärztin, wenn ich der Meinung bin es wäre sinnvoll. Ich bin selbstständig, daher brauche ich keine Krankmeldung. Wenn ich zum Arzt gehe, dann entweder um auf Nummer sicher zu gehen, oder wenn ich tatsächlich eine Therapie möchte. So hatte ich in diesem Jahr vielleicht zwei oder drei Besuche bei der Hausärztin. Dann ein paar beim Kieferchirurgen und der Zahnärztin. Dann erst letzte Woche der Besuch bei der Kardiologin. Und beim Blutspenden gibt es ja auch noch einen Kurzcheck von einem Arzt. So gesehen, hatte ich in diesem Jahr genug Kontakte mit Ärzten.

2. Wie suchst Du Dir den passenden Arzt aus?
Also eigentlich gehe ich nur zu meiner Hausärztin oder zur Zahnärztin. Wenn ein Facharzt ansteht, bitte ich meine Hausärztin um eine Empfehlung. Bisher hatten die empfohlenen Ärzte dann aber Urlaub oder ein Termin wäre nicht kurzfristig möglich gewesen. Klar verkehrsgünstig sollte die Praxis natürlich schon liegen. Dann kommt es natürlich noch darauf an, ob der Arzt dann überhaupt noch neue Patienten annimmt.

3. Fühlst Du Dich gut betreut?
Ja und nein, wenn ich bedenke das ich früher garnicht zum Arzt gegangen bin. Bei meiner Hausärztin hab ich nur manchmal ein etwas schlechtes Gefühl, wenn ich denke man möchte mir etwas verkaufen. Bei meinem Gesundheitscheck wurde auch mein Impfpass geprüft, da kam dann von der Arzthelferin gleich die Frage nach Grippeschutzimpfung oder einer Impfung gegen FSME. Die Impfung gegen FSME hab ich mir tatsächlich schon mal überlegt, hab mein persönliches Risiko dann aber als zu gering angesehen, als das sich der Aufwand dieser Impfung lohnt. Klar wir wohnen in einem FSME-Risikogebiet, aber ich versuche möglichst von hohem Gras weg zu bleiben, um garnicht erst Zecken irgendwo abzustreifen. Bisher hatte ich auch noch keine Probleme mit Zecken. Klar kann man Leuten eine FSME-Impfung anbieten, aber ich würde eben immer zuerst Fragen ob sich der Patient oft im Wald oder in der Natur aufhält. Das hatte die Arzthelferin hier nicht gemacht… Beim Gesundheitscheck würde ich mir auch mehr Information und Struktur wünschen. Z.B. könnte man ja einen Fragebogen aufstellen und zunächst mal die persönlichen Problembereiche und Risiken des jeweiligen Patienten erheben. Aber so insgesamt bin ich da schon zufrieden…

4. Hältst Du Dich an die Empfehlungen des Arztes?
Ja, wobei ich da garnicht sooo viele Empfehlungen bekomme…

5. Wie sieht es mit Vorsorge aus?
Also ab einem Alter von 35 Jahren kann man in Deutschland einen Gesundheitscheck machen lassen, zahlt die Krankenkasse – da wird sogar richtig Werbung dafür gemacht. Als ich vor 3 Jahren als Neupatient zu meiner Hausärztin kam, habe ich den dann zum ersten Mal mitmachen lassen. Dachte mir, so kann mich die Ärztin kennenlernen und ich sie. Eigentlich wollte ich den Check nicht wiederholen. Aber dann hatte ich ja diesen Infekt – was überhaupt kein Infekt war. Da bot es sich natürlich an, nochmal so einen Check zu machen. Im Januar gibt es noch ne Ultraschalluntersuchung. Hautkrebs-Screening sollte ich vielleicht auch mal machen lassen, da hat die Hausärztin zwar auch kurz gekuckt. Das war aber schon extrem schnell und nicht sonderlich ausführlich. Bei meiner Zahnärztin war ich dieses Jahr ebenfalls zur Kontrolle. Wenn ich als Mann Blutspenden gehe, käme ich im Jahr maximal auf sechs Spenden, bei denen ebenfalls ein Arzt einen Kurzcheck macht (Körpertemperatur, Blutdruck…). Also ich würde sagen, mehr Vorsorge geht schon fast nicht mehr. Ernährung und Sport bringen da unterm Strich mehr…

myTagebuch-Adventskalender, Tür 13: Gefühlsstöckchen

So langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu. Wenn alles so bleibt wie geplant hatte ich gestern die letzte Nacht im Hotel. Heute Abend geht es heim… yea, da freue ich mich schon drauf. Als Nachtrag zum Portemonnaie-Stöckchen von gestern noch ein Bild meiner Geldbörse. Damit es besser aussieht und sich das Bild lohnt, hab ich gleich alle Dinge mit aufs Bild genommen, die ich in oder an der Hose habe:
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Oben links sieht man eine kleine Gürteltasche für Smartphone. In dieser Reihe daneben Schrittzähler, Headset für das Smartphone und eine Beatmungsmaske für die Erste Hilfe. Das passt alles neben dem Telefon in die Gürteltasche. Die kleine Taschenlampe passt ebenfalls in die rechte Innentasche der Hose, genau wie die Geldbörse. Auf der linken Seite hab ich dann noch ein Päckchen Tempos einstecken. Das Headset für das Telefon nutze ich normalerweise nicht. Im Notfall bräuchte ich das, um die Radiofunktion im Smartphone zu nutzen. Da dient das Kabel als Antenne, ohne hat man keinen Empfang. Die Beatmungsmaske müsste ich ebenfalls mal austauschen, eigentlich wollten wir dieses Jahr noch einen Erste Hilfe Kurs machen, da wollte ich diese Maske dann testen und danach gegen eine neue tauschen. Das steht nun ganz oben auf der ToDo-Liste fürs nächste Jahr. Mein letzter Erste Hilfe Kurs war 2013 und der hat sich definitiv gelohnt.

So jetzt geht es dann gleich zum Mittagessen in die Kantine und um 17:30 Uhr mach ich mich im Auto auf den Rückweg. Jetzt kommt noch das nächste Stöckchen, das hab ich gestern schon ausgefüllt *grins*.

myTagebuch-Adventskalender, Tür 13: Gefühlsstöckchen
Sehr sehr interessantes Stöckchen, Gefühle sind ein wunder Punkt bei mir, oder besser das Sprechen über Gefühle. Von daher passt das natürlich super…

1.) Wie fühlst du dich gerade im Moment?
Im Augenblick sehr gut, ich werde das Stöckchen ganz in Ruhe und über eine längere Zeit hinweg ausfüllen und bin ziemlich entspannt.

2.) Warum geht es dir so gut bzw. nicht gut im Moment?
Ich hab keinen Stress und so langsam ist das Ende der Arbeit für dieses Jahr absehbar. Mittwochabend bin ich schon wieder daheim bei meiner mir Liebsten. Und der nächste Kundentermin ist erst Ende Januar geplant.

3.) Bist du oft traurig?
Nein, traurig bin ich eigentlich sehr selten…

4.) Bist du oft nachdenklich?
Quasi ständig! Ich lasse meine Gedanken gerne kreisen. Manchmal geht es mir allerdings selbst mega auf die Nerven, dann sind es zuviel Gedanken und zuviel Nachdenkerei. Da wäre ich dann gerne etwas gelassener und wünschte ich würde nicht alles immer bis ins kleinste Detail „durchdenken“.

5.) Bist du oft wütend oder sauer?
Also „wütend“ und „sauer“ stimmen bei mir nicht sooo ganz. Ich bin ab und an ziemlich „genervt“ und sehe Dinge schnell nur negativ. Ab und an bin ich auch gedanklich in ziemlich aggressiver Stimmung.

6.) Was löst das aus?
Genervt bin ich, wenn ich der Meinung bin Leute würden immer wieder die gleichen Fehler machen. Selbst wenn ich ihnen dies schon einige Male davor gesagt und erklärt habe. Gerade meine Kunden können da extrem „nervig“ sein. Gedanklich aggressiv werde ich, wenn ich mich „gefühlt“ bedroht fühle. Oder wenn Leute Entscheidungen treffen, die sich auch auf mich (und meine Sicherheit) auswirken, denen ich so absolut nicht zustimmen würde.

7.) Bist du oft fröhlich?
Ab und an…

8.) Bist du oft gut gelaunt?
Das trifft es schon eher, also die meiste Zeit bin ich schon gut gelaunt. Ich versuche auch nicht zu nachtragend zu sein.

9.) Was löst das aus?
Berufliche Erfolge, Lob und natürlich die Zeit mit meiner Partnerin *hach*…

10.) Bist du sehr sensibel?
Sehr sogar, manchmal mehr als mit lieb ist…

11.) Kannst du dich gut in andere hineinversetzen?
Ja, ich bilde mir das zumindest ein. Zumindest versuche ich Dinge immer aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und den Standpunkt anderer Menschen zu vestehen. Mich interessiert der Hintergrund, warum handeln andere Menschen so und was wollen sie damit erreichen?

12.) Kannst du gut zuhören?
Wenn ich nicht genervt bin, dann schon…

13.) Kommen die meisten deiner Freunde mit ihren Problemen zu dir?
Gut sehr viele Freunde habe ich nicht, ausser meiner Partnerin kommt da also niemand…

14.) Kannst du auch mit deinen Problemen zu deinen Freunden gehen?
Also wenn ich Probleme habe, spreche ich natürlich mit meiner Partnerin darüber. Sonst gibt es da leider nicht viele Personen die in Frage kommen. Dafür hab ich ja mein Tagebuch *grins*.

15.) Was tust du gegen Stress?
Laufen, Wanderungen, Autogenes Training, Achtsamkeitsübungen, die Sauna und Genuss… wobei Genuss vielleicht eher auch eine Achtsamkeitsübung ist, wenn ich da so einen leckeren doppelten Espresso vor mir habe. *ooowaaaa* allein der Geruch und diese Crema! In dem Moment merkt man einfach – jo – das sind keine echten Probleme sondern Jammerei auf ziemlich hohem Niveau. Den Espresso kann man auch gerne durch Rotwein, Whisky, Olivenöl mit Salz und Brot oder einem saftigen Rinderfiletsteak ersetzen.

16.) Hast du es schon einmal mit Yoga oder Meditation ausprobiert?
Ja, also Autogenes Training hilft mir super… Yoga habe ich bisher noch nicht getestet.

17.) Hat es geholfen?
Ja, kann ich sehr empfehlen…

18.) Machst du es weiterhin?
Ja, Autogenes Training möchte ich in nächster Zeit wieder öfter und regelmäßig machen…

19.) War deine Kindheit eher fröhlich oder traurig?
Also ich hatte keine „schlimme“ Kindheit und kann mich eigentlich nicht wirklich beklagen. Es gab aber einige Dinge die mich geprägt haben.

20.) Hattest du viele Freunde?
Nein, aber zumindest im Kindergarten und der Grundschule hatte ich ein paar Freunde.

21.) Hat schon mal einer deiner Freunde gegen dich intrigiert?
Nein, an sowas kann ich mich nicht erinnern, glaube nicht.

22.) Was hat das in dir ausgelöst?
siehe Frage 21…

23.) Wurdest du oft verarscht?
Nein, ich war aber oft der Aussenseiter, der gerne alleine sein Ding gemacht hat. Verarscht wurde ich nicht, Hänseleien gab es aber schon.

24.) Wurdest du geschlagen?
Nein, dafür hab ich als Kind im Streit einem Nachbarsjungen die Nase blutig geschlagen. Mit der Nachbarin hab ich mir als Kind auch mal ne Schlägerei geleistet. Sie wollte mir glaube ich eine Ohrfeige verpassen, ich bin ausgewichen und hab ihr ein paar Boxschläge in den Bauch verpasst *ups*. Diese typischen Rangeleien unter Jungs hab ich sehr selten erlebt. Das lag daran, dass ich meist etwas zu heftig reagiert hatte.

25.) Hast du dich gewehrt?
Ja, siehe die Frage 24.

26.) Hast du viel geweint?
Nein, als Kind so gut wie nie. Als ich noch Single war, manchmal heimlich im Bett…

27.) Bekamst du von deinen Eltern die nötige Unterstützung?
Ja, also materiell war ich quasi „überversorgt“, vom Piratenschiff über Chemiebaukasten, Mikroskop, Fernseher, Computer und dem ersten Auto bis zum Studium. Da hatte ich eigentlich alles was man sich wünschen kann.

28.) Haben deine Eltern dich geschlagen?
Nein, nie.

29.) Hast du deine Eltern schon mal geschlagen?
Nein auch nicht.

30.) Wie haben dich deine Eltern bestraft, wenn du Mist bautest?
Oh, es gab schon mal ziemlich laute und heftige Diskussionen. Echte Strafen wie Hausarrest gab es nicht wirklich, wäre auch nicht wirklich eine Strafe gewesen, da ich eh ständig in meinem Zimmer rumgehangen bin. Sonderlich viel Mist hab ich eh nicht gebaut und wenn haben es meine Eltern meist eh nicht mitbekommen.

31.) Bist du kreativ, wenn es dir schlecht geht?
Puh, es gibt bei mir wohl verschiedene Formen von „schlecht geht“. Beruflich mag ich diesen „Einzelkämpferstatus“ ab und an ganz gerne, ich gegen den Rest der Welt. Das gibt mir Energie und so eine besondere Art von Fokussiertheit und Kreativität. Schwieriger wird es, wenn meine Gedanken auf Rotation sind, dann bin ich nicht wirklich kreativ, das behindert mich dann eher.

32.) Bist du kreativ, wenn es dir gut geht?
Also wenn ich Ruhe habe, dann kann ich sehr kreativ sein. Aber nicht immer wenn es mir gut geht, hab ich auch Ruhe *grins*.

33.) Wie warst du in der Schule?
Hmm, ich würde sagen schwierig. Ich war der klassische Aussenseiter, aber eher der unangepasste Rebell und nicht der Streber. Einmal war ich sogar fast nur die Hälfte der Zeit in der Schule. Die Schule hab ich damals mit nem Einser-Schnitt abgeschlossen und hab Nachmittags meinem Informatiklehrer Nachhilfeunterricht im programmieren gegeben *grins*.

34.) Haben dich deine Eltern in der Schule kontrolliert?
Ja und nein, also meine Mutter war immer zu den Elternabenden und zu den halbjährlichen Lehrertagen wo die Eltern nochmals einen Überblick über die Noten und das Verhalten bekommen. Zudem war meine Mutter Lehrerin und kannte ein paar meiner Lehrer dadurch auch beruflich. Insgesamt fand ich mich damals aber nicht sooo arg kontrolliert.

35.) Waren dir deine Eltern peinlich?
Nein, eigentlich nicht.

36.) Warst du deinen Eltern peinlich?
Das schon eher *grins*. Ich hatte lange Haare, schwarze Klamotten und als ich mal die Haare grün gefärbt hatte war das meinem Vater wohl besonders peinlich *lach*. Dann noch diese Musik… leicht hab ich es ihnen wirklich nicht gemacht *grins*.

37.) Haben deine Eltern dich geliebt?
Ja, das glaube ich schon, machen sie auch immer noch…

38.) Oder warst du deinen Eltern egal?
Nein egal bestimmt nicht. Aber Konflikte und Meinungsverschiedenheiten gab es öfter.

39.) Wie bist du mit Zurückweisung umgegangen?
Hab ich selten oder nie erlebt.

40.) Was tust du heute, wenn du zurückgewiesen wirst?
Erlebe ich sehr selten oder nie. Wenn es dazu kommt aber eher selbstbewusst / trotzig – wer nicht will hat eben schon…

41.) Bestrafst du dich selbst, wenn du Mist gebaut hast?
Nein nicht wirklich, ich versuche mein Leben zu leben und glücklich zu sein. Selbstbestrafung passt da nicht so ganz dazu. Es gibt aber Situation wo Körper und Geist „gefühlt“ etwas unterschiedlicher Meinung sind. Die kalte Dusche am morgen oder das etwas zu intensive Lauftraining, da höre ich meinen Körper dann ab und an mal innerlich sagen: „Typ, Du hast aber schon mächtig einen an der Klatsche…„. Ich gleiche das dann mit einem leckeren Rotwein und dem Filetsteak wieder aus…. *versprochen*.

42.) In welcher Form?
Und das ist dann auch noch ausgerechnet Frage 42… jo mit dem Filetsteak…

43.) Würdest du sagen, dass an irgend etwas, was in deinem Leben schief lief, deine Umgebung schuld hat?
Puh, also ich glaub es wäre ungerecht, wenn ich mich jetzt über mein Leben beschwere und davon sprechen würde das alles schief gelaufen ist. Nein, steht mir glaube ich nicht zu. Es gibt Dinge die mich geprägt haben, Sachen die ich schlimm fand. Also mein unrsprüngliches Frauen- und Männerbild wurde schon sehr durch meine Mutter geprägt. Das fand ich z.B. nicht wirklich toll, aber hey inwzwischen bin ich erwachsen und geh meinen eigenen Weg.

44.) Warst du ein Scheidungskind?
Auch ich war „leider“ nur so halb ein Scheidungskind. Meine Eltern haben hier leider nicht für klare Verhältnisse gesorgt, wäre deutlich besser und einfacher gewesen. Unter anderem wegen den Arbeitsverträgen in kirchlichen Einrichtungen gab es dann aber ein ziemlich diffuses Eheleben. Viele Konflikte, Streit und offen ausgetragene Schreiereien.

45.) War dir das jetzt zu hart?
Die „Nicht-„Scheidung? Also ich hätte mir einen harten sauberen Schnitt gewünscht, mit klaren Verhältnissen. Das Stöckchen fand ich jetzt nicht wirklich hart, nö…

Sicherheits-Gedanken-Rotation / myTagebuch-Adventskalender, Tür 11: Mein Portemonnaie

Gestern Abend war ich kurz versucht mir die Dokumentation über die Silvesternacht in Köln im Fernsehen anzusehen. Hab es nicht getan, hätte mir nicht gut getan. Genau sowas bringt mich unendlich auf Rotation. Hab mich dann für ein paar Seiten aus meinem aktuellen Buch entschieden. Klar beschäftigt mich das Thema Sicherheit immer noch, allerdings sehe ich da wenig Veränderung. Sprich, man kann sich darüber soviele Gedanken machen wie man möchte, sich davon zerfressen lassen, nur es wird einen nicht weiter bringen. Tatsächlich mehr Sicherheit entsteht dadurch ebenfalls nicht.

Bei mir führt das Thema dann sogar manchmal zu ziemlich wilden Gedankensprüngen. So lande ich dann bei Ideen an Silvester ein kleines Winterbiwak zu machen. Nein, werden wir nicht tun. Wie im letzten Jahr werden wir sehr gemütlich unsere Tradition vom letzten Jahr fortsetzen und diesen Abend nur zu zweit und mit viel Ruhe verbringen. Rein gedanklich bringe ich Silvester gerade immer mal wieder mit dem Film „The Purge“ in Verbindung. Den Trailer binde ich Euch mal hier ein (Ich fand den Film besser als der Plot und der Trailer vermuten lassen):

myTagebuch-Adventskalender, Tür 11: Mein Portemonnaie

Zuerst wollte ich ein Bild oder Bilder vom Inhalt machen. Hab dann aber doch schnell erkannt, ist doch etwas zu gefährlich. Da stehen einfach zuviele Nummern, Namen und Anschriften drauf… Deshalb auch von mir nur eine Aufzählung.

Beginnen wir mal mit dem Berg an Karten (11 Stück):
– ADAC-Plus-Karte
– VISA-Karte meiner Bank
(damit bezahle ich Hotels, Tankstellen und ab und an Dinge bei Internetkäufen, die Kreditkartenabrechnung geht dann mehr oder weniger 1:1 an den Steuerberater für die Reisekostenabrechnung)
– EC-Karte meiner Bank
(damit hole ich am Automaten Geld und Kontoauszüge, bezahlen tue ich damit nur sehr selten)
– Personalausweis
– Organspendeausweis
– Blutspendeausweis
– Gesundheitskarte meiner Krankenkasse
– Einkaufskarte bei der Metro
(wird extrem selten von mir genutzt)
– Geschäftskundenkarte einer Hotelkette
(*ups* 08/2015 abgelaufen, hab ich nicht verlängert, weil die Geld kostet und ich keine Gelegenheit hatte die Hotels der Kette zu nutzen)
– Eine zusätzliche Mitgliedskarte der gleichen Hotelkette
(ebenfalls abgelaufen 06/2016, aber das macht nix die Nummer drauf ist wichtig)
– Karte für die Packstation
(das ist super und funktioniert ohne Probleme, wird von mir gerne genutzt und macht bei mir einige Dinge viel einfacher)

Echtes Geld hab ich natürlich ebenfalls bei mir:
– 6x 50 Euro, 1x 10 Euro-, 1x 5 Euro-Schein
– 2x 2 Euro-, 1x 1 Euro, 1x 50 Cent, 1x 20 Cent, 1x 2 Cent, 2x 1 Cent-Münzen

Bei den Münzen habe ich vor zwei Wochen aufgeräumt und aussortiert. Die sammeln sich bei mir immer sehr schnell. Warum soviel Bargeld in Scheinen? Ich versuche mich nicht von „Karten“ abhängig zu machen. Beruflich will ich es möglichst einfach – elektronisch – haben. Privat versuche ich wenn es geht, bar zu bezahlen. Nachdem ich das Buch Blackout gelesen hatte, hab ich meinen Bargeldbestand ebenfalls aufgestockt. Ob man bei einem Stromausfall noch mit Bargeld bezahlen kann, weiss ich natürlich auch nicht. Könnte schwer werden.

Neben Geld und Karten hab ich noch vier kleine Fotos dabei. Eines von Kerstin, eines von mir (von der Hochzeit meiner Schwester) und zweimal von der Tochter meiner Schwester. Da brauch ich dringend mal neue und aktuelle Bilder…

So und jetzt mach ich weiter mit Rituale im Bad, muss dringend unter die Dusche und dann zum Frühstück…

myTagebuch-Adventskalender, Tür 12: Ein ernstes Stöckchen

Seit gestern Abend bin ich nun schon wieder unterwegs… Die Stöckchen helfen, zumindest wirklich regelmäßig einen Eintrag hinzubekommen. Und bisher fand ich die Themen super, deckt sich mit meinen Gedanken. Die Türchen 11 und 12 vertausche ich aber jetzt einfach mal, das klappt in diesem Fall gedanklich leichter…

1.) Hast Du Angst vor dem Tod?
Puh, Angst ist ein schwieriges Wort. Klar igendwie schon. Tod ist eben eine sehr endgültige Sache und mein Thema ist das Leben. Klar hat das irgendwann mal ein Ende. Aber ich möchte natürlich schon so lange wie möglich uneingeschränkt leben können. Ich werde den Tod letztlich nicht aufhalten können, vielleicht ist es dann sogar eine Erlösung.

2.) Hast Du Angst vor dem Sterben?
Klar, ich glaube Sterben ist eine ziemlich harte Sache. Von dem was ich bisher weiss ist das meist garnicht sooo einfach. Wenn man wirklich kurz vor dem Tod steht, kann wohl nicht jeder Mensch sofort los lassen und sterben. Meine Oma hat sich da sehr lange gequält. Kerstins Papa konnte auch erst sterben, als alle wichtigen Leute direkt am Bett versammelt waren. Der hat also wirklich gewartet, bis alle da waren. Also kein schönes Thema, da hat wohl jeder Angst davor. Im Prinzip kann man nur hoffen, dass man in Würde sterben kann…

3.) Würdest Du der Sterbehilfe zustimmen, wenn sie in Deutschland erlaubt wäre?
Gut bestimmte Formen von Sterbehilfe sind in Deutschland ja durchaus erlaubt. Falls es bei der Frage darum geht, ob man Sterbehilfe selbst in Anspruch nehmen würde. Ja, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Aber das käme dann wirklich auf den konkreten Fall an. Patientenverfügung habe ich aktuell noch keine, da tut sich gerade juristisch und bei den Formulierungen noch einiges. Zudem muss man sich mit dem Thema wohl schon sehr genau beschäftigt haben. Meine persönliche Erfahrung in diesem Jahr, die Medizin versucht heute nicht mehr Leben in egal welcher Situation zwanghaft zu verlängern. Gerade wenn es keine Aussicht auf Heilung gibt und erkennbar die Pre-Finale-Phase erreicht ist, wird auch nur noch palliativ behandelt. Da gibt man dann ein Schmerzmittel, aber quält die Menschen nicht noch mit Diagnostik oder Therapieversuchen.

4.) Hast Du schon einmal über Organspende nach gedacht?
Ja. Seit 2013 hab ich auch einen Organspendeausweis, allerdings hab ich dort immer noch vermerkt, dass ich keine Organe spenden will. Da bin ich gedanklich leider immer noch nicht weiter. Ich würde eben sehr gerne mitbestimmen, wie die der Hirntod genau bestimmt wird, wie und welche Organe entnommen werden. So gesehen würde ich zumindest jedem einen Organspendeausweis empfehlen. So stellt man seine Angehörigen nicht vor diese schwere Entscheidung. Dafür hoffe ich das ich im Januar wieder Blutspenden kann und eine Stammzellenspende würde ich ebenfalls sofort machen, selbst wenn die Stammzellen aus dem Beckenkamm entnommen werden müssten. An dem Punkt ist meine Einstellung wohl noch etwas „inkonsistent“. Wenn tatsächlich eine OP für die Entnahme notwendig wäre, würde ich aber gerne ein Video von der OP bekommen (und klar, das kommt danach auf YouTube).

5.) Kannst Du verstehen, wenn Menschen Selbstmordgedanken hegen?
Ja.

6.) Würdest Du gerne zu Hause im Kreis deiner Familie sterben, wenn das möglich wäre?
Ja und nein. Das mit dem Sterben daheim ist eine schöne Vorstellung und klar hätte ich in diesem Moment gerne Leute um mich die ich kenne. Am besten die gesamte Familie. Auf der anderen Seite möchte ich meine Angehörigen damit nicht überfordern. Da wäre ein schöner Raum im Krankenhaus oder Pflegeheim vielleicht doch die bessere Wahl. Da hätte ich ebenfalls gerne meine Familie dabei. Aber die Leute wären mit mir nicht alleine, Sterben und der Tod sind für uns eben ein sehr ungewohntes Thema. Im konkreten Fall hat man dann vielleicht doch lieber auch eine Krankenschwester und einen Arzt mit dabei. Einfach weil man sich damit nicht auskennt. So kümmert sich dann auch das Krankenhaus um die nächsten Schritte.

7.) Wie würde Deine Beerdigung aussehen? Hast oder würdest Du sie testamentarisch festlegen?
Also ich würde mich über eine schöne Trauerfeier freuen, kirchlicher Gottesdienst muss es nicht sein, ich bin ja Atheist. Manche Bestatter haben da inzwischen sehr schöne Räume für Trauerfeiern. Das ist dann nicht diese alte und kalte Aussegnungshalle auf dem Friedhof. Allerdings hat sich meine Sichtweise da inzwischen etwas verändert. Früher hätte ich da sehr genaue Wünsche wie das ablaufen soll. Inzwischen finde ich Trauerfeier und Beerdigung sind eigentlich eher für die Angehörigen da. Es geht darum das die, die zurück bleiben, trauern können. Also ich würde stärker überlegen, was für meine Angehörigen passt.

8.) See-, Feuer- oder Erdbestattung?
Die Feuerbestattung. Ah, was mit Kerstins Bruder erzählt hat. Bei Seebestattungen wird inzwischen keine Asche von Verstrobenen im Meer verstreut.

9.) Welches Lied würde bei deiner Beerdigung gespielt?
´Da wüsste ich jezt ebenfalls noch keine Antwort darauf, im Prinzip würde ich das aber auch etwas meinen Angehörigen überlassen, welche Musik sie gerne bei der Trauerfeier hören möchten. Bei solchen Fragen hab ich ab und an allerdings unterirdisch schlechte Einfälle, in dem Fall wäre es wohl von Gottlieb Wendehals – Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei…

10.) Kommt für Dich eine anonyme, teilanonyme oder eine Friedwald-Grabstätte in Frage?
Aktuell wäre es eine Friedwald-Grabstätte, wir waren dieses Jahr schon ein paar Mal im Friedwald, da waren sich Kerstin und ich aktuell einig. Wenn dann der Friedwald. Allerdings nicht anonym, es gibt dort die Möglichkeit von kleinen Schildchen an dem Bäumen. Oder vielleicht ein eigener Familienbaum. Eigentlich wollten wir dieses Jahr mit meiner Mutter nochmals dort hin. Haben wir aber zeitlich noch nicht geschafft.

11.) Würdest Du wollen, dass deine Angehörigen ewig schwarz tragen zum Zeichen der Trauer?
Nein, da hab ich überhaupt keine Erwartungen. Das überlasse ich meinen Angehörigen komplett selbst.

12.) Glaubst Du an ein Leben nach dem Tod?
Nein, darüber mache ich mich ehrlich gesagt nicht sehr viele Gedanken. Ich versuche im hier und jetzt zu leben. Mir ist Gerechtigkeit wichtig und auch anderen Menschen zu helfen. Ich versuche meine Vorstellung von einem guten Menschen zu leben, aber ich mache das eben nicht um dann irgendwann dafür die Fahrkarte in den Himmel zu bekommen.

13.) Was passiert wenn Du gestorben bist?
Ehrlich gesagt ich weiss es nicht, so wirklich interessiert mich die Frage auch nicht. Warum nicht? Nun, es gibt schon so unendlich viele Fragen über das Leben und den Rest, für die ich immer noch nach Antworten suche.

14.) Glaubst Du an Wiedergeburt?
Als Atheist tue ich mir mit dem Glauben immer sehr schwer. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Hirnforschung vielleicht irgendwann tatsächlich Fakten findet, mit denen sich so ein Seelenübergang von einem Menschen auf den nächsten belegen lässt. Aber wäre aktuell ebenfalls nichts, womit ich mich eingehender beschäftigen würde.

myTagebuch-Adventskalender, Tür 10: Tägliche Bad-Rituale

Gestern waren wir Hosen kaufen, für jeden zwei neue Jeans (1x blau und 1x schwarz). Geht bei uns super schnell, für jeden geschätzt 15 Minuten. Danach waren wir noch kurz in einer Brasserie, Salate essen. Tja, an einem bestimmten italienischen Cafe kam ich danach ebenfalls nicht drum herum, aber hey, das hier ist schon ein Argument für sich:
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Danach Lebensmitteleinkauf und ein Kurzbesuch bei meinem Papa. Wieder zurück gab es Knoblauch-Spaghetti, der Rotwein dazu, gab mir dann allerdings den Rest. Ich war zu müde um noch einen Tagebucheintrag zu schreiben *ups*, mein Biorhythmus ist gerade „etwas“ nach vorn verschoben. Ich bin im 5 Uhr hellwach, aber dafür schon um 22 Uhr totmüde…

myTagebuch-Adventskalender, Tür 10: Tägliche Bad-Rituale

Naja, vielleicht nicht täglich, aber ein sehr typisches Bad-Ritual für mich. Nach langen Autofahrten wasche ich mir im Hotel oder daheim die Hände und das Gesicht. Das erfrischt und hilft beim ankommen…

In der Früh ist Zähneputzen so eines der ersten Dinge:
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Dafür hab ich eine elektrische Zahnbürste, falls der Akku leer sein sollte, hab ich zusätzlich noch eine klassische Zahnbürste (zur Sicherheit *grins*). Daneben meine Munddusche, die leider schon wieder defekt ist, das ist schon das Ersatzgerät. Nach drei Monaten ist nun aber schon wieder der gleiche Fehler aufgetreten und das Teil ist tot. Das Gerät wäre echt genial, aber wenn es einen Konstruktionsfehler hat, kann ich natürlich nix damit anfangen *args*. Gut, dazu gibt es noch eine Mundspülung und Zahncreme. Weitere Besonderheit, wenn ich im Hotel bin putze ich zweimal die Zähne. Vor und nach dem Frühstück. Nach dem Aufstehen will ich da aber ein sauberes Gefühl an den Zähnen haben. Daheim gibt es dagegen zuerst das Frühstück und dann geht es ab ins Bad. Im Hotel will ich zuerst unter die Dusche und dann zum Frühstück…

Auf dem nächsten Bild hab ich meinen Rasierer und Rasierschaum, wobei ich zwischen Rasierschaum und Gel wechsle. Finde beides nicht schlecht, beim Rasiergel finde ich es irgendwie schwerer abzusätzen wieviel Inhalt noch in der Dose steckt. Da ist dann sehr plötzlich die Dose leer, beim Schaum merkt man das, dass die Dose langsam dem Ende zugeht. Ich rasiere mich auch nur jeden zweiten Tag und auch nur im Gesicht *grins*. Unter den Achseln so alle paar Wochen mal. Ansonsten mache ich nix, das wechselt bei mir aber so ungefähr jedes halbe Jahr mal. Dann kommt auch der Intimbereich dran, aber aktuell bin ich eher auf dem Urmensch-Trip *lach*.
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Nach dem Zähneputzen geht es unter die Dusche, dafür hab ich nur das Duschgel für Körper und Haare. Früher hatte ich mal lange Haare, da hatte ich mit den Haaren schon deutlich mehr Pflegeaufwand. So ist das ziemlich leicht. Ich verpasse mir alle paar Wochen so eine 6-Millimeter-Kurzhaarfrisur. Da geh ich nach der Dusche einmal kurz mit dem Handtuch drüber und die Haare sind trocken. Ebenfalls auf dem Bild mein Deo… hab vor einiger Zeit mal alufreie Deos getestet, die fand ich aber nicht sooo gut. Deshalb nehm ich immer noch das klassische Deo.

Zum Duschen gibt es noch ein paar Punkte. Ich dusche fast immer nach dem Aufstehen, ich brauche das zum wachwerden. Wenn ich nach der Arbeit am Abend noch eine Runde laufe dusche ich dann quasi gleich zweimal. Nicht sooo wirklich gut für die Haut, aber gut. Dann dusche ich meist noch besonders lange, da lasse ich mir schon gerne Zeit und steh ziemlich lange ziemlich verträumt unter der Dusche *grins*. Ich bin der typische Warmduscher. ABER! Neuerdings versuche ich mich daran, kalt zu duschen. Nach dem Laufen funktioniert das super und tut sehr gut. In der früh dusche ich zuerst warm und zum abspülen dann kalt. Dauert etwas bis sich der Körper dran gewöhnt hat, aber es macht sehr wach *lach*.

Früher hab ich nie Creme verwendet, ehrlich gesagt mag ich das Gefühl von Creme auf der Haut nicht besonders. Aber ganz ohne Creme geht es irgendwie auch bei mir nicht mehr. In der Mitte sieht man meine Fusscreme mit Teebaumöl. Die schützt vor Fusspilz und verhindert stinkende Füsse im laufe des Tages. Rechts noch meine Handcreme, die verwende ich im Winter auch im Gesicht, da bin ich nicht sooo wählerisch. Links noch eine normale Creme, die verwende ich auch täglich an ein paar Stellen um mich nicht wundzulaufen.
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Gut meine Hand- und Fussnägel schneide ich nicht täglich, aber ich schleppe das Set zumindest immer mit. Gerade für die Fussnägel hab ich einen Seitenschneider aus dem Elektronikbereich zweckentfremdet. Ich finde das klappt mit dem Teil viel besser.
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Auf dem letzten Bild seht Ihr meine Nasendusche und die Päckchen mit dem Spülsalz dafür. Dann noch Wattestäbchen für die Ohren und jede Menge Salben und Tabletten. Die Nasendusche verwende ich morgens und abends. Die Rheumasalbe hab ich mit aufs Bild genommen, weil ich die in der kommenden Woche mal im Nacken und auf der Brust testen möchte. Die Magnesiumtabletten nehm ich gerade ebenfalls versuchsweise.
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Schon ziemlich viel Zeug, also Kerstin hat da im Vergleich auch nicht mehr. Wir brauchen beide ungefähr gleich lang im Bad…